Schon wieder geht eine Segelsaison dem Ende entgegen.

Obwohl es in diesem Jahr viele Events bei den Seeteufeln vom NSC gab, haben einige neu hinzugekommene Kids die Sommermonate genutzt und fleißig gelernt, um am vergangenen Mittwoch auf dem Clubgelände des Northeimer Segelclubs die Jüngstenscheinprüfung abzulegen.
In diesem Jahr konnten sich 5 Seeteufel zu dieser Prüfung melden. Es waren dies: Clemens Temme, Leonhard und Konrad Simon, sowie Naomi Geiß und Alissa Eggerth.
Als Erstes mussten sich die Prüflinge im Aufriggen der Optimisten-Jollen beweisen. Es ist sehr wichtig, dass vor dem Befahren von Gewässern alle Maßnahmen getroffen werden, um keine Probleme auf dem Wasser zu bekommen. Dazu gehört das korrekte Aufstellen des Riggs sowie das für ein sicheres Befahren benötigte „Zubehör“. Rettungsweste, Pütz und Paddel sind hierbei Pflicht. Des Weiteren gehören zur Ausrüstung eines Seglers Kappe, Sonnenbrille und Getränke. Die Verantwortlichen der Jugendgruppe vom NSC Andreas Otte und Jürgen Wendenburg achten von Anfang an darauf, dass eine komplett gepackte Tasche zu jedem Übungsnachmittag mitgebracht wird. Auch Wechselwäsche darf in dieser Tasche nicht fehlen, da Segeln ein Wassersport ist und es auch mal nass werden kann.
Doch nun zurück zur Jüngstenscheinprüfung. Nachdem die Boote fertig aufgeriggt waren und dies von unserem erfahrenen Schatzmeister Hanno Podbielski, der sich als Prüfer zur Verfügung gestellt hatte,  genau beobachtet wurde mussten die Prüflinge erstmals bei der Jüngstenscheinprüfung einen schriftlichen Teil absolvieren.  Dieser Prüfungsbogen besteht aus 17 Fragen mit unterschiedlicher Wertigkeit bei denen man sich im Fehlerfall ein bis drei Fehlerpunkte „einfangen“ kann.  Fünf Fehlerpunkte darf man sich erlauben, um die Prüfung zu bestehen. Von 6 – 20 Fehlerpunkten muss man sich anschließend mündlich beweisen, um die Prüfung noch zu bestehen. Bei mehr als 20 Fehlerpunkten hat man die Prüfung nicht bestanden. Nach der Auswertung der Prüfungsbögen durften die Jüngstenscheinanwärter dann mit ihren OPTI’s aufs Wasser. Jetzt mussten sie zeigen, dass sie in der Lage sind ein Boot selbstständig und eigenverantwortlich zu steuern. Hierbei  muss jeder die Beherrschung der Manöver Wende, Halse, Anlegen und Aufschießer (das heißt für Landratten – das Boot in den Wind drehen) vor den Augen des Prüfers beweisen. Bei gutem Wetter mit leichtem Wind war das für die Segelkids, die ja die ganze Saison über schon geübt hatten kein Problem.
Wie das Aufriggen der Boote eine wichtige Sache ist, kommt nach dem Spaß beim Segeln das Abriggen sowie die Reinigung der Boote von innen und außen.
Nachdem die Prüflinge ihre Boote in die Bootshalle verbracht hatten war Hanno auch schon mit der Auswertung der Prüfungsbögen fertig und konnte das Ergebnis der Jüngstenscheinprüfung bekanntgeben. Alle fünf Seeteufel haben die Prüfung bestanden und konnten den Jüngstenschein in Empfang nehmen. Dieser Schein berechtigt die jungen Segler an vereinsinternen sowie an externen Regatten teilzunehmen.
Die neuen Jüngstenscheininhaber wurden von den anderen Seeteufeln zu ihrer Prüfung mit einem dreifachen „Seeteufel“ beglückwünscht.
Interessierte Kinder können sich bei unserem Jugendbetreuer Andreas Otte ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) melden oder mittwochs von 15.30 – 18.30 Uhr an einem Probetraining teilnehmen (Treffpunkt ist das Clubhaus des Northeimer Segelclubs am großen Northeimer Freizeitsee).


Die Jüngstenscheininhaber von links: Clemens Temme, Alissa Eggerth, Naomi Geiß, Konrad Simon und Leonhard Simon
Erwachsene von links:  Jugendbetreuer Andreas Otte, Stellvertreter Jürgen Wendenburg, Prüfer und Schatzmeister Hanno Podbielski