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Ansegeln 2014 aus Sicht der Wettfahrtleitung

Die Ansegelregatten 1 und 2 am 3. und 4. Mai aus der Sicht der Wettfahrtleitung

Eines vorweg: wir hatten gute Windbedingungen, am Samstag 3 bis

teilweise 4 Bft., am Sonntag fast durchgehend 2 Bft. Da kann man sich auf dem Northeimer Revier nicht beklagen. Mehr ist eben selten, und es reicht ja auch so, um bei fairen Bedingungen zu segeln.

Meldeschluss eine halbe Stunde vor der Steuermann/Frau-Besprechung kann man lassen, aber dann müssen die Meldevordrucke auch richtig und komplett ausgefüllt vorgelegt werden. Es steht ja alles drin, man muss es nur richtig ausfüllen. Z.B. die Segel-Nummer eintragen, bei Bootsklasse nicht Dickschiff oder Jolle schreiben sondern z.B. Dehler 20, die Yard-Stickzahl seines Bootes sollte man auch kennen usw.

Aber das lässt sich sicher schnell verbessern. Wir wollen eine Yard-Stick-Liste aller Boote anlegen die bei Regatten mit segeln. Man muss auch prüfen, ob man für unseren See die DSV-Yard-Stick-Liste revierbezogen anpasst, so wie das auf vielen Binnenrevieren durch die dortigen Yard-Stick- Ausschüsse bereits geschehen ist. Die revierbezogene Anpassung ist ja in der DSV-Liste auch ausdrücklich vorgesehen.

Die Starts waren wohl auch gut aufgeteilt, zuerst die Kielboote, dann fünf Minuten später die Jollen, und wiederum fünf Minuten später die Optis und die Teenys. Optis und Teenys segelten die Hälfte der Runden der anderen Boote. So klappte es, dass sämtliche Boote kurz nacheinander gezeitet werden konnten und man schnell wieder starten konnte. Das ist wichtig, damit die Segler/innen nicht lange auf den Start warten müssen, besonders, wenn es ziemlich kalt ist wie an diesem Wochenende.

Auch das Konzept mit vier Wettfahrten(WF) hintereinander hat sich u.E. bewährt, wir waren an beiden Tagen nach ca. drei Stunden mit allen vier WF durch (dann konnten alle wieder an Land und sich entspannt am Grill versammeln).

Ein sehr großes Problem schien aber zu sein, dass zwischen den WF keine Toilette in der Nähe war

(es wurde ernsthaft der Vorschlag gemacht, im Startgebiet so eine Art Toilette zu installieren).

Liebe Regatta-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer: auf anderen Revieren, sei es das Steinhuder Meer, vor Kiel, Travemünde oder wo auch immer, da ist man teilweise bis zu acht Stunden ununterbrochen auf dem Wasser, da hat man nirgends ein Klo in der Nähe.

Wer nicht weiß, wie man an Bord pinkelt, kann sich vertrauensvoll an WF-Leiter Fritz Romey wenden, der hat jahrzehntelange Erfahrung und gibt gerne Tipps.

Es war kalt, und leider waren einige Jollensegler/innen zu leicht und unangepasst angezogen. Zwei haben ja auch aufgegeben, weil sie nach Wasserkontakt verstärkt froren. Bei ca. 10 Grad Lufttemperatur und Wind dazu muss man sich so anziehen, dass man auch nach einer Kenterung weitersegeln kann (wenn man denn will).

Wenn das auf Regatten nicht berücksichtigt würde, dann wären die Felder bei großen Veranstaltungen und viel Wind nach kurzer  Zeit leer, da kentern auch sehr gute Segler öfter, richten ihr Boot wieder auf und segeln (mit Wut im Bauch) weiter. Aber wie gesagt, man muss sich vernünftig anziehen (auch hier ist Fritz Romey gern bereit, Tipps zu geben).

Wettfahrtleitung:

wir wollen die Aufgabe ja auf mehr Schultern verteilen, damit nicht immer dieselben Mitglieder dran sind (und selbst nie mit segeln können). Ein - positiver - Anfang wurde gemacht: am Samstag war Merit Bekedorf mit auf dem Startschiff und am Sonntag Claudia Schumann. Beide haben sich hervorragend geschlagen. Es gibt ja allerhand zu tun: bis Meldeschluss alle Daten in die Listen eintragen (dazu siehe oben). Beim Start dann die Stoppuhren bedienen, die Flaggen sekundengenau setzen, die Rundenzeiten jedes Bootes notieren und dann deren Zielzeit nehmen. Die Zielzeit dann in Sekunden umrechnen x 100 und durch Yardstick teilen, um auf die Ergebniszeit zu kommen. Und alles bezogen auf jede Startgruppe und so schnell, dass beim Anlanden die Ergebnislisten fertig sind. Für diese Aufgaben und auch als Wettfahrtleiter werden noch weitere Mitglieder gesucht, also ziert euch nicht, wenn ihr vom Sportwart angesprochen werdet. Jeder erfahrene Regattasegler sollte auch hin und wieder die Aufgabe als Wettfahrtleiter übernehmen.

Und dann ist der Vorstand gefragt:

Was sich ändern muss: wir brauchen ein größeres Motorboot mit einer starken Maschine. Mit dem vorhandenem Motorbötchen mit 15-PS-Motor lassen sich kaum die Tonnen legen, da im Boot zu wenig Platz ist für die großen Gewichte (Felgen von Autoreifen), die Füße der Mannschaft usw.  und der Motor viel zu schwach ist. Mal kurzfristig bei drehendem Wind eine Tonne zu verlegen, ist absolut nicht drin.

Aber viel kritischer ist es, dass man das vorhandene Boot absolut nicht zur Rettung einsetzen kann, es ist zu klein und zu kippelig (man kann keine Person aus dem Wasser an Bord hieven).  Aber schlimmer noch: man kommt ja in absehbarer Zeit mit der schwachen Maschine gar nicht erst hin zu dem/der in Not Geratenen.

Hier muss sich der Vorstand etwas einfallen lassen und Abhilfe schaffen.

Hier die Ergebnisse:

Ansegelregatta 1 am 3. Mai:

Teenys (nur drei Meldungen, davon zwei gestartet) 1. Annika Opfermann und Annike Rosenberg, 2. Carl Hormes und Nicolas Körner.

Optis (nur vier Meldungen, davon drei gestartet) 1. Tom Sebo, 2. Paul Tünnermeier, 3. Julius Geese.

Jollen (neun Meldungen, acht gestartet) 1. Ingo Ludewig (Laser Standard), 2. Hans-Hermann Isermann und Sabine Michaelsen-Braunroth (Pirat), 3. Jochen Hallensleben und Ulrike Zinsinger (Pirat).

Kielboote (acht Meldungen) 1. Reinhard Fahlbusch und Oliver Hübenthal (Dehlya 25), 2. Jürgen Wendenburg und Hanno Podbielski (Etap 20), 3. Karl-Heinz Schreiber und Ulrich Kratochwill (Dehler Sprinta).

Ansegel-Regatta 2 und Stadtmeisterschaft, am 4. Mai

Teeny (nur ein Boot gestartet, also keine Wertung; die Mannschaft Carl Hormes und Nicolas Körner ist aber hervorragend gesegelt).

Optis (vier Starter) 1. Paul Tünnermeier, 2. Robert Schwörer, 3. Tom Sebo.

Jollen (acht Starter) 1. Ingo Ludewig (Laser), 2. Jochen Hallensleben mit Ulrike Zinsinger (Pirat), 3. Vincenz Zinsinger mit Johanna Hormes (RS Vision).

Kielboote (sechs Starter) 1. Jürgen Wendenburg und Hanno Podbielski (Etap 20), 2. Reinhard Fahlbusch und Oliver Hübenthal (Dehlya 25), 3. Norbert Kaudel und Bernd Kaudel (Warschip 600).

Ingo Ludewig und Jürgen Wendenburg erhielten die Wanderpokale Stadtmeister.

Zusammenfassung: die Beteiligung an Regatten hier im NSC ist sehr verbesserungsbedürftig.

Sehen wir es dieses Mal positiv: schieben wir die geringe Beteiligung auf das Wetter, auf Einladungen zu Feiern, weil es keine offizielle Verpflegung gab und keine Pokale und iwanw? (ich weiß auch nicht warum?) Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, und am Jahresende wissen wir mehr.

Fritz Romey

 

Die erfolgreichen Teilnehmer

 

Nächste Termine

05.02.2018 19:30 Uhr Erster Kursabend SKS

11.02.2018 15:00 Uhr Glühwein am See/Segler´s Flohmarkt

14.02.2018 10:00 Uhr Frühstück

24.02.2018 17:00 Uhr Grünkohlessen

 

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